claudia ungersbäck


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untitled

collage 2010

© Claudia Ungersbäck



My work moves between the figurative and the abstract, between image, gesture, material and language. I work across drawing, painting, collage, photography, object, performance and film. I do not follow a fixed medium or method. Each work develops ist own form and rhytm.

I am interested in images as places where perseption, cultural images, bodies, language, memory and the traces of other images meet. In this sense, my works can also be understood as portraits of themes and moods.

I am also interested in what happens when an image changes through the way it is made, reproduced, displaced or encountered. A drawing can become a trace, photography can become material, and an object can enter an image. Cameras, Scanners, Copiers can also become part oft he process, shaping the work and redirecting it.

Repetition, layering, fragmentation, copying and recombination recur throughout my practice. The figurative can dissolve into abstraction, while an abstract form can retain the trace of a body, a face, a gesture or a previous image.

My work develops between control and intuition. I often begin with a fragment, an image, a question, a material or a gestere and allow the process to determine what follows.

Language and image are closely connected in this process. Language can become gesture, lines can move towards sound, and images can become traces. The surface becomes a threshold where different materials, media, gestures and meanings meet.

I do not see media as seperate categories, but as different ways of thinking and making. Each work finds ist own form, material and rythm.


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Interview - english - in Visual Art Journal, 2025: read here


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Interview - english - in Visual Art Journal, 2026: read here


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Meine Arbeit bewegt sich zwischen dem Figürlichen und dem Abstrakten, zwischen Bild, Geste, Material und Sprache. Ich arbeite mit Zeichnung, Malerei, Photographie, Objekt, Performance und Film. Dabei folge ich keinem festen Medium oder einer festgelegten Methode. Jede Arbeit entwickelt ihre eigene Form und ihren eigenen Rhythmus.

Mich interessieren Bilder als Orte, an denen sich Wahnehmung, kulturelle Bilder, Körper, Sprache, Erinnerung und die Spuren anderer Bilder begegnen. In diesem Sinn können meine Arbeiten auch als Portraits von Themen und Stimmungen verstanden werden.

Mich interessiert auch, was geschieht, wenn sich ein Bild durch seine Herstellung, Reproduktion, Verschiebung oder Wahrnehmung verändert. Eine Zeichnung kann zur Spur werden, Photographie zu Material, ein Objekt kann in ein Bild eintreten. Auch Kamera, Scanner oder Kopierer können Teil des künstlerischen Prozesses werden und die Arbeit in eine andere Richtung lenken.

Wiederholung, Schichtung, Fragmentierung, Kopieren und Neukombinationen tauchen in meiner Arbeit immer wieder auf. Das Figürliche kann sich dabei in Abstraktion auflösen, während eine abstrakte Form die Spur eines Körpers, eines Gesichts, einer Geste oder eines vorherigen Bildes bewahren kann.

Meine Arbeit entsteht zwischen Kontrolle und Intuition. Oft beginne ich mit einem Fragment, einem Bild, einer Frage, einem Material oder einer Geste und lasse den Prozess bestimmen, was daraus entsteht.

Sprache und Bild sind dabei eng miteinander verbunden. Sprache kann zu Geste werden, Linien können sich in Richtung Klang bewegen und Bilder zu Spuren werden. Die Oberfläche wird zu einer Schwelle, an der unterschiedliche Materialien, Medien, Gesten und Bedeutungen aufeinandertreffen.

Ich verstehe Medien nicht als voneinander getrennte Kategorien, sondern als unterschiedliche Möglichkeiten des Denkens und Machens. Jede Arbeit findet ihre eigene Form, ihr eigenes Material und ihren eigenen Rhythmus.